PYRAMIDENMAGIE






Pyramide bei Nacht




Wie funktioniert Pyramidenmagie



Im Kern ist Magie nichts anderes, als der Versuch des persönlichen Willens, auf die Realität einzuwirken.
Nach dem Weltbild das der Magie zugrunde liegt, ist die Wirklichkeit im Kern Energie.
Diese Magie ist allgemein und überall gegenwärtig, und der Mensch ist grundsätzlich in der Lage, sie direkt zu beeinflussen, wenn er die dazu nötigen Techniken erlernt hat. Auf diese Weise kann er sein Wollen in eine physisch wirksame Handlung verwandeln. Magie funktioniert also mittels Gedanken, oder Gedankengestalten.




Gedankengestalten



Der Gedanke ist Energie.
Er wird- nach den magischen Theorien- vom Subjekt ausgestrahlt und besitzt eine Schwingung, die dessen feinstofflichen Körper entspricht.
Wie alle Schwingungen, kann auch der Gedanke empfangen werden und damit alle Gegenstände oder Personen beeinflussen, die er auf seinem Wege trifft, ähnlich wie unsere Stimme, wenn wir sprechen, von den umstehenden Personen gehört wird, in bestimmten Räumen widerhallt und Fenster zum Vibrieren bringen kann.
Damit dieser Einfluss optimal wird, muss der Gedanke zwei Eigenschaften besitzen:

O Kraft, damit er nicht absorbiert wird, bevor er sein Ziel erreicht;
O Klarheit, damit er aufgenommen und verstanden werden kann.

Meist sind unsere Gedanken nicht klar genug; sie bestehen aus einer Mischung verschiedener Schwingungen, nicht aus einem reinen Ton, und so ist ihre Wirksamkeit vermindert, ähnlich einer gestörten Sendung im Radio.

Selbst nach Meinung einiger esoterischer Schulen nimmt der Gedanke, wenn er ausreichend verdichtet ist, eine bestimmte Form und Farbe an;
seine Wirkung kann dann genau und erfolgreich sein.




Magie und Gedanken



Mystiker, Hexen, Magier und Personen mit besonderen paranormalen Fähigkeiten sagen oft, sie könnten die Gedanken sehen. Ist der Gedanke aber nicht klar, gleicht er einem Gemälde, von dem nicht einmal sein Schöpfer genau weiß, was es darstellen soll;
daher kann keinerlei Wirkung von ihm ausgehen.
Ist der Gedanke jedoch sehr intensiv, wird er auch stabil, d.h. er kann einige Zeit unabhängig von seinem Autor existieren.

Du kannst das vielleicht besser verstehen wenn du dir vorstellst, du bist verliebt, oder du hast schwere Sorgen zu tragen. Auch wenn du nicht bewusst auf das Objekt deiner Gedanken konzentriert bist, wohnt es in dir und lässt dich fröhlich sein, wenn es positiv, und traurig und finster, wenn es negativ ist.
All deine Handlungen werden davon beeinflusst, und andere Menschen können deinen Gemütszustand erraten, auch wenn du nichts sagst.

Bei dieser Konzentrationsarbeit kann man sich auf einige Hilfsmittel stützen, die die Aufgabe haben, dem Willen zu helfen, damit seine Kraft nicht auf halben Wege nachlässt.
Unter den Hilfsmitteln dieser Art kommt dem Einsatz der Symbole besondere Bedeutung zu.
Es handelt sich um Zeichen und Gesten, die in Resonanz zu bestimmten Objekten treten, an die sie wegen ihrer Bedeutung gebunden sind, und die sie auf diesen Wege beeinflussen können.

Wie funktionieren Gedankengestalten?



In der Magie weiß man, der Gedanke kann ein unabhängiges Eigenleben erlangen und sich zum Objekt bewegen.
So schaffe der Liebende, der sehr intensiv an die Geliebte denkt, eine Art Wesen, das die geliebte Person erreichen und auf geheimnisvolle Weise mit ihr in Kontakt treten kann.

Wollen wir uns jedoch darauf beschränken, nur von mehr oder weniger reinen und starken Schwingungen zu sprechen, die den Energiekörper oder das Unbewusste des Zieles treffen können.
Dazu nennen wir einen Gedanken, ein Gefühl oder eine Absicht, die intensiv und klar genug ist, um vom Urheber in allen Einzelheiten definiert werden zu können (Form, Farbe, Klang, Konsistenz, Entwicklung), "GEDANKENGESTALT". Die Liebe etwa könnte für eine Person dargestellt sein in

o dem Gesicht oder der Gestalt der geliebten Person;
o einem Herz, einem Ring oder einem anderen an dieses Gefühl gebundenen Symbol;
o der Szene der ersten Begegnung, der Liebeserklärung oder einem anderen wichtigen Augenblick des Lebens zu zweit; einer abstrakten Figur, die von der Vorstellungskraft erzeugt wird, sich frei bewegt und ihr Gefühl in völliger Freiheit definiert.




Die Idee besteht ganz einfach darin, dem eigenen Gedanken eine Darstellung zuzuordnen, die so genau wie möglich definiert und sensibel ist.
Mit dieser Darstellung kann man, wenn man sie einmal festgelegt hat, in Konzentration und Meditation arbeiten.
Man kann sie herbeirufen, wann immer man möchte, sie mit Details anreichern und sie immer prägnanter formen.

Es empfiehlt sich, mit einfachen und vor allem konkreten Gedankengestalten zu beginnen, z.B. mit der Vorstellung künftiger Ereignisse, denen du dich stellen musst oder deren Eintreten du erhoffst. Es konnte sich um eine bevorstehende Prüfung handeln, um einen sportlichen Wettkampf, um ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma, oder um ein Gespräch mit der geliebten Person, bei dem du dich erklären musst ...
In diesen sehr konkreten Fällen geht man am besten so vor, dass man die Szene des bevorstehenden Ereignisses vor seinem Geist ablaufen lässt und sich vorstellt, wie man sich dabei verhalten und wie die Situation sich entwickeln wird.

Eine letzte grundlegende Betrachtung:



Nicht nur die positiven und vom Subjekt bewusst organisierten Gedanken können eine Gestalt annehmen und folglich einen bestimmten Einfluss ausüben. Auch Ängste und Sorgen, Wut, Verzweiflung, Hass und alle anderen negativen Gefühle. Sie können, wenn sie ständig genährt werden, eine beachtliche Kraft entwickeln.

Deshalb weise ich auch ständig darauf hin, dass Personen die mit Magie arbeiten wollen, Eigenverantwortung übernehmen müssen. Sie müssen sich der ganzen Bandbreite ihrer Wünsche und deren Auswirkung bewusst sein.
Das ist das erste was ich jedem anrate, wenn er auf dem Gebiet der Magie ein Neuling ist.

Darum ist es besonders wichtig, positiv zu denken und die negativen Gedanken durch die Bildung entgegengesetzter Gedankengestalten zu bekämpfen.
Anderenfalls läufst du Gefahr, dich in einem immer dichteren Netz schlimmer Gemütszustände zu verstricken, das du selbst geschaffen hast, und es könnte psychosomatische Folgen für dich haben, die dich auch physisch schwächen, denn alles was du aussendest kommt auch wieder zurück. Die Energieform der du dich bedienst, sie wird auch wieder auf dich zurückstrahlen.




Rituale



Vorraussetzung für die nächsten Rituale ist eine Pyramide in der du dich selbst aufhalten kannst. Die solltest du dir inzwischen gebastelt haben.

Bei diesen Ritualen wird die Pyramide deshalb benutzt, um die Intensität einer einfachen Gedankengestalt, die an einen konkreten und genau definierten Wunsch gebunden ist, zu vermehren.
Wenn du eines dieser Rituale durchführst, steigen deine Erfolgsaussichten, da du:

o dich psychisch vorbereiten, mehr Sicherheit erlangen und deine Energien direkt auf dein Ziel lenkst;
o im Raum und bei deinem Gegenüber eine positive Schwingung erzeugst, die eine vorteilhafte Entwicklung der Ereignisse begünstigt.

Dies alles entbindet dich aber nicht davon, dich selbst zu bemühen.
Glaube jedoch nicht, dass du zu lernen aufhören kannst wie bei einer schulischen Prüfung, der du dich gestellt hast!
Im Gegenteil: die Wirkung des Rituals besteht gerade darin, deine Konzentrationskraft zu steigern, so dass du dir die Materie besser aneignen kannst.

Außerdem fördert es deine Fähigkeit, das Gelernte darzustellen, so dass du das größtmögliche Ergebnis erzielen kannst.




Das Wunschritual



Die Konstruktion der Gedankengestalt



1. Tritt in deine Meditationspyramide, sie ist nicht Grundbedingung, oder wähle einen geschützten und ruhigen Ort an dem dich während der ganzen Übung niemand stören kann. Auf jeden Fall aber benötigst du eine kleine Pyramide in der von dir gewählten Größe.

2. Nimm eine bequeme Haltung ein und entspanne dich.
Atme einige Male tief ein und aus, bis sich der Rhythmus stabilisiert hat.
Lass deinen Gedanken einen Moment freien Lauf, und löse dich von der Aktivität deines Gehirns. (siehe Pyramiden- Meditation)

3. Übernehme wieder die Kontrolle über deinen Geist und beginne, ein Bild dessen zu formen, das du dir wünscht.
Es muss sich vor dir ereignen, wenn es ein Vorgang sein soll; ist es ein Gegenstand, so schau ihn dir an, als stünde er vor dir, nimm ihn in die Hände, gehe um ihn herum, betrachte ihn von allen Seiten, fühle seine Konsistenz, rieche ihn, wenn das möglich ist, höre seinen Klang...
Mach dir deine Gefühle bewusst die du empfinden wirst, wenn sich dein Wunsch erfüllt hat:
Befriedigung, Freude, Heiterkeit...

4. Nun ist die Gedankengestalt geboren. Bevor du nun fortfährst, empfehle ich dir zwei Prüfungen:

o Versuche eine gewisse Zeit vorauszudenken und dir die Konsequenzen vorzustellen, die eintreten, wenn du erhältst, was du dir wünscht.
oft erleben wir, dass etwas, das wir sehnlich wünschten, sich schließlich als Bumerang erweist.
Wenn du noch Zweifel hegst, ob das was du dir wünscht, wirklich positiv ist, so rate ich dir, diese Übung nun abzubrechen und deine Gedanken zu klären.

o Ist deine Vorstellung klar genug umrissen?
Vielleicht sind dir in diesem Stadium noch nicht alle Details völlig deutlich, aber die Bilder sollten zumindest klar fließen, ohne Pausen, Unsicherheiten und Zweifel.
Anderenfalls ist es besser, die Übung der Gedankenformung zu wiederholen, bis du sie klar genug definiert hast.

Gehen wir nun zur Vorbereitung des Materials und zum Ausbrüten des Gedankens über.




Das Ausbrüten des Gedankens



1. Wähle eine Farbe, die dem Inhalt deines Wunsches entspricht aus der folgenden Farbtabelle



Weiß Weihungsrituale, Meditation, Wahrsagung, Exorzismus und Zauber, bei denen es um Heilung, Hellsichtigkeit, Wahrheit, Frieden geistige Stärke und Mondenergie geht. Da weiß alle Farben in sich vereint, kann sie auch als universelle Farbe benutzt werden.
Schwarz Meditations-Rituale, Hexenarbeit, Aufhebungsrituale und Zauber, um böse Wesen und negative Mächte zu vertreiben
Braun Zauber um verlegte oder verlorengegangene Gegenstände wiederzufinden, um die Konzentrations- und Telepathiekräfte zu stärken, Zum Schutz von Hausgeistern und Haustieren, um Freundschaften zu stärken und zu beeinflussen.
Silber Zauber und Rituale, um Negativität zu beseitigen, Stabilität zu fördern, die Kraft der Göttin anzuziehen
Violett Übersinnliche Erscheinungen, Heilung, Zauber die sich um Kraft, Erfolg, Unabhängigkeit und Schutz des Haushalts drehen, übersinnliche Entwicklung,
Blau Magie, bei der es um Ehre, Treu, Frieden, Ruhe, Wahrheit , Schutz während des Schlafes und Astralprojektion geht, sowie bei Zaubern für prophetische Träume. Kommunikation
Grün Zauber bei denen es um Fruchtbarkeit, Erfolg, Glück, Wohlstand, Geld, Verjüngung und Ambitionen geht, sowie Bei Ritualen, die Habgier und Eifersucht neutralisieren sollen, Heilung
Rosa Liebeszauber und Rituale, die Freundschaft oder Weiblichkeit zum Inhalt haben, Romantische Liebe, Zärtlichkeit
Rot Fruchtbarkeitsriten, Aphrodisiaka, Zauber die sexuelle Leidenschaft, Liebe, Gesundheit, körperliche Stärke, Rache, Zorn, Willenskraft, Mut und Anziehungskraft zum Inhalt haben.
Orange Zauber, um Energie allgemein zu stimulieren, Konzentration
Gold Zauber ,die die Kraft kosmischer Einflüsse anziehen, sowie Rituale um die Sonnengottheiten zu ehren.
Gelb Vertrauen, Anziehungskraft, Mentale Energien, Intelligenz, Charme und Überzeugung
Grau Zauber, um negative Einflüsse zu neutralisieren



Folge bei der Farbwahl auf jeden Fall auch deiner Intuition und Sensibilität.

2. Besorge dir eine weiße Kerze und eine Kerze in der ausgewählten Farbe und ein Blatt Papier in der selben Farbe,
außerdem ein Räucherstäbchen deines bevorzugten Duftes.
Es ist zwar nicht unbedingt erforderlich dass deine kleine Pyramide von derselben Farbe ist wie das Blatt Papier, doch es wäre vorteilhaft.

3. Nun lege den besten Zeitpunkt für dein Ritual fest.
Ich rate zum ersten Tag des zunehmenden Mondes, zu einer Stunde, zu der du auch an den folgenden tagen frei bist.

4. Wiederhole die Bildung der Gedankengestalt.
Sie wird jedes Mal wenn du daran arbeitest, deutlicher und genauer werden.

5. Beende die Bildung der Gedankengestalt, bleib aber weiter konzentriert.
Zünde die weiße Kerze an und stelle sie links auf deinen Tisch vor dich, dann die farbige Kerze rechts, und schließlich das Räucherstäbchen.
Schreibe nun deinen Wunsch auf das farbige Blatt Papier. Wenn du dich wirklich gut vorbereitet hast, dann sollte das ein einfacher, klarer Satz sein.
Falte das Blatt dreimal rechtwinkelig oder diagonal. Lege es auf einen Sockel, der etwa ein Drittel so hoch ist, wie deine Pyramide, und in deren Mittelpunkt stehen sollte;
richte das Blatt bei rechteckiger Faltung mit einer Seite in nord- südlicher Richtung,
bei diagonaler Faltung mit der Spitze nach Norden aus.

6. Stelle deine Pyramide darüber und richte sie wie immer mit dem Kompass aus.
Sammle dich einen Moment und lösche dann mit feuchten Fingern erst die farbige Kerze, danach die Weiße.

7. Die Pyramide mit dem Zettel muss drei bis neun Tage in dieser Stellung belassen werden. Die genaue Dauer hängt von deiner Wahrnehmung ab;
wenn du merkst, dass die Wirkung eintritt, kannst du das Ritual wie im folgenden Absatz beschrieben, abschließen.
Anderenfalls fahre damit fort, indem du jeden Tag zur selben Stunde ein Verstärkungsritual durchführst
Es ist wichtig, dass während der ganzen Zeit niemand anderer Zutritt zu dem Raum hat, in der die Pyramide steht.




Verstärkung und Abschluss



1. Begib dich jeden Tag um dieselbe Zeit wie beim ersten Mal in den Raum mit der Pyramide, bereite dich wie immer vor und konzentriere dich auf deinen Wunsch.

2. Beginne das Ritual, wie im vorhergehenden Absatz beschrieben.

3. Wenn du den Eindruck hast, dass die Wirkung eingetreten ist, frühestens aber nach dem dritten Tag, führe das folgende Schlussritual durch.

4. Stelle die Pyramide beiseite, nimm den Zettel mit beiden Händen und hebe ihn hoch. Sprich laut einen oder mehrere Sätze, mit denen du deinen Wunsch bekräftigst.
Du kannst dabei deine eigenen Worte wählen, oder aber die folgende Formel sprechen:

"Geronnene Energie, von der antiken Pyramide,
aus dem unendlichen Kosmos hierher geleitet,
vom reinen Feuer und von der Mutter Erde,
geh wohin du gehen musst und führe aus, was du ausführen musst.
Ich sende dich aus wie einen gehorsamen Diener.
Kehre nicht zurück, bevor du dein Ziel erreicht hast."



5. Ziehe den Zettel durch den Rauch des Räucherstabchens, zünde ihn an und lasse ihn vollständig verbrennen. Lösche die Kerzen und wirf die Stummel mit der Asche in einen Wasserlauf.



Das Aufladen von Glücksbringern und Talismanen



Wir haben gesagt, dass das Ritual, durch das die Erfüllung eines bestimmten Wunsches begünstigt werden soll, auf der Bildung einer Gedankengestalt beruht, die möglichst klar sein muss.
Dies ist verhältnismäßig einfach, wenn es sich um eine konkrete Situation handelt, wie etwa ein Geschäft, eine Prüfung, eine Begegnung.
Was aber, wenn es nicht um ein einzelnes Ereignis geht, sondern darum, einen Bereich des Lebens generell zu verbessern?
Es könnte sich etwa darum handeln, dass jemand wünscht, ein befriedigendes Gefühlsleben zu erlangen, oder darum, dass ein Arbeitsloser eine Stelle finden oder dass jemand ganz allgemein seine wirtschaftliche Lage verbessern möchte, aber nicht weiß, wie er vorgehen soll.

In den genannten Fällen ist es schwer, eine Gedankengestalt zu bilden, da es keine besonderen Bilder gibt, auf die man sich stützen konnte;
vielmehr muss man Hoffnungen und Wünschen ohne bestimmte Form eine Gestalt geben und erhält dadurch notwendigerweise ein abstraktes Bild;
dies aber ist zumindest für Anfänger eine schwer zu lösende Aufgabe.

Um diese Schwierigkeit zu überwinden, benutzt man hierfür materielle, konkrete Gegenstände, die mit der positiven Schwingung aufgeladen und dem Wunsch zugeordnet werden.
Sie geben der abstrakten Gedankengestalt eine Form mit den Umrissen, der Farbe, der Konsistenz eben dieses Gegenstandes.
Sein Besitzer kann einen solchen Gegenstand mit sich tragen oder an einem sicheren Ort aufbewahren und erhält dadurch weitere Unterstützung für seine geistigen Kräfte.
Es gibt verschiedene Arten von Gegenständen, die zu dieser Kategorie gehören:

o die Glücksbringer, das sind Objekte verschiedenster Natur (Hufeisen, Glückspfennige usw.);
o die Talismane, das sind vom Menschen nicht bearbeitete Glücksbringer aus natürlichen Materialien, wie Steine,," Knochen und Ähnliches;
o die Amulette, symbolische Zeichen auf Papier, Metall, Stoff, Porzellan oder anderen Materialien, die von einer erfahrenen Person für jemand anderen aufgeladen wurden.




Was zum Aufladen benötigt wird



Glücksbringer und Talismane können durch verschiedene Rituale aufgeladen werden;
dadurch verstärkt sich ihre Wirksamkeit.
Du brauchst für ein solches Ritual vier Kerzen als Symbole für die vier Elemente:
eine graue für die Erde,
eine gelbe für die Luft,
eine rote für das Feuer
und eine blaue für das Wasser.

Das Ritual muss während des zunehmenden Mondes an drei aufeinander folgenden Tagen immer zur selben Zeit durchgeführt werden. Es ist günstig, wenn der Mond in deinem Zeichen steht, aber dies ist nicht unbedingt erforderlich.




Das Aufladen



1.Bereite das Material vor:
die Basis also die Grundplatte der Pyramide, wie gewohnt ausrichten, ein Podest in ihrer Mitte, die vier Kerzen in der Nähe der vier Ecken der Basis, das Räucherstäbchen und der aufzuladende Gegenstand ein wenig abseits.

2. Beginne das Ritual in der üblichen Weise mit Atmung, Entspannung und Konzentration. Lasse dann deinen Gedanken freien Lauf und fülle dich mit der Empfindung, die du dir am meisten wünscht.
Dies kannst du mit Hilfe einfacher, im Geist wiederholter Sätze wie "Ich bin glücklich" oder Ich bin unbeschwert" erreichen.
Vermeide negative oder zu materielle Formulierungen.

3. Visualisiere, wie du den aufzuladenden Gegenstand in deinen Händen hältst;
betrachte ihn von allen Seiten und lege ihn in deine rechte Hand.
Konzentriere dich auf sein Bild und sprich dieselben Sätze wie im vorhergehenden Punkt.

4. Öffne nach einigen Momenten die Augen, aber bleibe weiter konzentriert.

5. Zünde das Räucherstäbchen an, dann die vier Kerzen;
sprich bei jeder Kerze den dazugehörenden Satz:



o zur Grauen:


"Erde, du Grundlage und Festigkeit aller Dinge, mach mein Wollen stabil und fest."


o zur Gelben:


"Luft, die du die Töne verbreitest und die Mitteilung zwischen den Menschen ermöglichst, öffne meinen Geist."


o zur Roten:


"Feuer, das du die Energie an alles weitergibst, was du berührst, gib meinem Geist Lebendigkeit und Kraft."


o zur Blauen:


"Wasser, das du alles wäschst und jede Unreinheit auflöst, mach mein Herz großzügig und weit."



6. Lege nun den Glücksbringer oder Talisman wirklich in die rechte Handfläche;
sprich dann einen Satz, der das ausdrückt, was du dir wünscht, und der diesen Wunsch irgendwie mit der Natur oder der Geschichte des Objektes verbindet.

Ein Beispiel:
"Du hast mir in der Vergangenheit günstige Ereignisse angekündigt ... (rufe das oder die Ereignisse in Erinnerung); lade dich nun mit der Energie der vier Elemente auf, die das ganze Universum symbolisieren. Diese positive Kraft bringe mir ... (drücke nun deinen Wunsch aus) und erstrecke sich auf alle, die mir nahe stehen."

7. Verharre ein wenig in Stille bei größtmöglicher Konzentration; dann legst du den Gegenstand auf das Podest.
Er muss nord- südlich ausgerichtet sein, wenn er länglich ist, wenn er jedoch eine Spitze hat, muss diese nach Norden zeigen.
Stelle die Pyramide darüber und lösche die Kerzen und das Räucherstäbchen.

8. An den beiden folgenden Tagen wiederholst du das Ritual; stelle vor Beginn die Pyramide beiseite.

9. Am Ende des Rituals des dritten Tages kannst du den Glücksbringer oder Talisman an dich nehmen und ihn entweder bei dir tragen oder an einen bestimmten Platz legen, etwa zwischen die Wäsche oder in die Nähe des Bettes.

Quellennachweis:
Die magische Kraft der Pyramiden
von Lucia Pavesi, Stefano Siccardi



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